Platin-Thermoelemente

Platin-Thermoelemente

Verlässliche Grundlagentechnologien.
Haben sich auf breiter Basis Vertrauen erworben.

Thermoelemente sind Thermometer zur Messung von hohen Temperaturen und bestehen aus einem elektrischen Schaltkreis, der durch zwei Drähte verschiedener Materialien verbunden ist. Sie nutzen die Spannung (thermische Spannung), welche bei einer Temperaturdifferenz zwischen Kreuzung und Basis entsteht, und schließen von der Stärke der Spannung auf die Temperatur. Platin-Thermoelemente können in einer oxidierenden Atmosphäre bei 1,000°C oder noch höheren Temperaturen verwendet werden und sind deshalb optimal für die Temperaturkontrolle z. B. bei einer Stahl-, Halbleiter- oder Glasproduktion.

Eigenschaften

  • Gebrauchte Thermoelemente werden raffiniert und können dadurch erneut als Thermoelement verwendet werden.
Typen, Zusammensetzungen und Betriebstemperaturen von Thermoelementen
Constituent symbols Composition
(+ve Electrode,
-ve Electrode)
Operating temperature
R PtRh13%、Pt Normal limit: 1,400°C, Overheating limit: 1,600°C
S PtRh10%、Pt Normal limit: 1,400°C, Overheating limit: 1,600°C
B PtRh30%、PtRh6% Normal limit: 1,500°C, Overheating limit: 1,700°C

*Erhältlich in den gewünschten Drahtdurchmessern

Anwendung

  • Temperatursensoren für die Stahl-, Elektronik-, Glas-, Halbleiter- und Chemieindustrie

TEMPLAT

Für die Typ-R-Thermoelemente wird eine negative Elektrode aus reinem Platin verwendet. Da reines Platin den Nachteil hat, dass es bei hohen Temperaturen leicht bricht, haben wir weltweit zum ersten Mal Zirkoniumoxid in Platin dispergiert, was die Kriechfestigkeit der negativen Elektrode bei hohen Temperaturen im Vergleich zu konventionellen Elektroden um das Zehnfache verbessert hat.

Anfangsbelastung bei 1.400℃ und Kriechbruch

Anfangsbelastung und Kriechbruchzeit

Im Vergleich zu hochreinem Platin oder konventionellem oxiddispersionsgestärktem Material (GTH) hat TEMPLAT eine Bruchspannung, die bei gleicher Bruchzeit um das Zehnfache besser ist als reines Platin. Ein Vergleich des Bruchprofils zeigt außerdem, dass die Metallstruktur von TEMPLAT auch nach dem Kriechtest weder Veränderungen noch eine Bambusstruktur aufweist, die der Hauptgrund für Drahtbruch ist.

*Bambusstruktur
Wenn Kristallkörner im dünnen Draht gröber werden und die Korngrenze den Drahtdurchmesser durchbricht,sieht die Korngrenze wie ein Bambusknoten aus, weshalb dieser Zustand „Bambusstruktur“ genannt wird.

Es zeigen sich die gleichen thermoelektromotorischen Charakteristika wie bei der bisher verwendeten negativen Elektrode aus reinem Platin, weshalb eine direkte Umsetzung für herkömmliche Anlagen möglich ist.

*Der Standarddrahtdurchmesser beträgt φ0,5 bei einer Präzision von Class 2.
Bei weniger als φ0,5 beträgt die maximale Länge 3m.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich anderen Durchmesser oder andere Materialien der Class 1 wünschen.

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